Mosaike sind nach Jahrtausenden immer noch aktuell
Mosaike gehören zu den ältesten Fußböden der Kulturgeschichte und sind in allen Kulturkreisen zu finden. Die Ursprünge dieser Dekorkunst reichen bis in die Antike zurück, wo Steinchen als Gestaltungsmittel auf Fußböden und an Wänden einsetzen und Wohnhäuser, Bäder und Thermen damit verzierten.
Damals wurde jedes einzelne Mosaiksteinchen auf die Wand gesetzt. Heute dagegen bietet der Fachhandel Mosaik auf vorgefertigten Tafeln an, so das der Verlegeaufwand kaum über dem herkömmlicher Fliesen liegt. Grundsätzlich kann man zwischen Mosaiken, die durch eine Papierklebefolie auf der Vorderseite der Tafeln fixiert sind, unterschieden. Die Papierfolie hält die Mosaike sicher, bis die Fliesen fest an der Wand kleben. Beim Gewebegitter besteht die Gefahr, das sich das Gewebe und der Feuchtigkeit anläst und sich unter Umständen Seine verschieben können.
Mosaik in der Moderne
Modernes Mosaik bedient sich dabei fast aller festen Werkstoffe, so wird Glas, Keramik, Naturstein und sogar Edelstahl verarbeitet. Durch die Computergesteuerte Sortierung einzelner Steine ist man in der Lage, Mosaike als Farbverläufe auf langen Bahnen zu erstellen, die mit ihrer verspielten Lebendigkeit eine Bereicherung für Ihr Badezimmer bieten.
Aber auch komplexere Motive lassen sich für die Reproduktion per Computer Einlesen und als Mosaike umsetzen. Das macht ihre Verwendung besonders für Geschäftsräume attraktiv. Immer mehr Bars, Cafes und Diskotheken schmücken sich mit Mosaiken. Durch die Flexibilität der Mosaiknetze sind diese Z.B. dort vorzugsweise zu verwenden, wo unebene per gebogene Flächen eine Verlegung von herkömmlichen Fliesen unmöglich machen.
Natursteinmosaike liegen aktuell im Trend. Quarzit , Travertin oder handverlesene Kieselsteine sind als Wand- oder Bodenbelag ein wahrer Augenschmaus.